Schwangerschaft und Medikamente: neuer TK-Service

Als Familienkasse steht die TK werdenden Eltern ganz besonders zur Seite – zählte sie doch allein 2013 bei ihren Versicherten rund 85.000 Geburten. „In der Schwangerschaft hat man 1.000 Fragen, vor allem wenn es um Medikamente geht“, erzählt Dr. Anne Brinkmann. Die Mutter des kleinen Max hatte während ihrer Schwangerschaft mit Migräne-Attacken zu kämpfen. „Bei der TK habe ich zuverlässige und seriöse Informationen zu kritischen Mitteln, aber auch zu verträglichen Arzneien für diese besondere Zeit gefunden. Das hat mir als werdende Mutter einfach mehr Sicherheit gegeben.“

Wissenschaftlich fundiert

Die Diplompsychologin hat den Informationsservice genutzt, den die TK 2013 gestartet hat – in Zusammenarbeit mit einem Forschungsinstitut der Berliner Charité, dem Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie (PVZ).

Das Institut hat wissenschaftlich fundierte Informationen über Medikamente zusammengestellt, die bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft und in der Stillzeit als potenziell bedenklich gelten. Auch nennt es in einer „Positivliste“ akzeptable Arzneimittel für häufige Erkrankungen – ob Allergien, Migräne oder Erkältungskrankheiten. Alle Informationen lassen sich unkompliziert auf der TK-Homepage online nachlesen. Auf Wunsch erhalten Versicherte auch individuelle Informationen über ihren persönlichen Arzneimittelkontoauszug, die sogenannte „TK-Versicherteninformation Arzneimittel“, kurz TK-ViA.

Wer eine medikamentöse Therapie benötigt, hat Alternativen, betont der ärztliche Leiter des PVZ, Dr. Christof Schaefer: „Heute lassen sich die meisten Erkrankungen bei Schwangeren behandeln und Medikamente empfehlen, die nach heutigem Wissen kein Risiko für das ungeborene Kind darstellen.“