Durch offene Kommunikation zum besten Arbeitgeber

Mittagessen mit den Kollegen und dem Chef. Aus erster Hand erfahren, was gerade läuft und welche Chancen und Risiken auf das Unternehmen zukommen. Und notfalls das Kind mit an den Arbeitsplatz nehmen, wenn die Tagesmutter ausfällt – was in kleinen Familienbetrieben oft an der Tagesordnung ist, kommt in größeren Häusern meist zu kurz. Und bei Unternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern klingt es fast exotisch, wenn der Vorstand seine Azubis kennt, sich regelmäßig mit Kollegen aller Hierarchieebenen trifft und persönlich Antworten gibt auf Fragen, die den Mitarbeitern auf den Nägeln brennen. Dabei profitieren alle von einer offenen Unternehmenskultur: Sie sind motivierter, ersparen sich Doppelarbeit und der Krankenstand sinkt, wie Studien belegen.

Pizza-Treff – mehr als ein Mittagessen

Dienstagmittags um halb eins: Aus verschiedenen Bereichen der TK-Zentrale strömen acht Kollegen in die fünfte Etage zu TK-Chef Dr. Jens Baas, um eineinhalb Stunden über dies und das zu reden. Den Karton vom Pizzadienst vor sich, fließt das Gespräch hierhin und dorthin – von rein dienstlichen Themen wie Marketing oder Gesundheitsfonds bis hin zu privaten Interessen wie Fußball oder Motorradfahren. „Pizza-Treffen haben wir uns ausgedacht, um die Kommunikation durch die Hierarchieschichten durchlässiger zu machen – und zwar in beide Richtungen“, erklärt Baas. Und längst beschränken sich die Termine nicht mehr auf Hamburg – in Kundenberatungen und Servicezentren organisieren die drei Vorstände solche Treffen und läuten so auch die Ära einer neuen Kommunikationskultur ein.

Unternehmenskultur – vor allem ein Führungsthema

„Unternehmenskultur hat viel mit Transparenz zu tun und hängt darum hauptsächlich von der Kommunikation ab“, sagt Baas. Deshalb gibt es bei der TK eine ganze Reihe von Projekten, die den Austausch in alle Richtungen fördern. So informiert nicht nur eine elektronische Hauszeitung die TKler über News und Geschichten aus dem Haus, sondern eine Kommentarfunktion macht es auch möglich, sich unabhängig vom Arbeitsort über die Themen auszutauschen. Regelmäßige Chats mit dem Vorstand erlauben darüber hinaus den direkten Dialog auch über die Distanz.

Und auch beim Nachwuchs steht das Thema Informationsfluss ganz oben auf dem Programm: Von den Auszubildenden über die Trainees bis zu den Managementprogrammen für Nachwuchsführungskräfte – in allen Ebenen stehen Vernetzung und eine wertschätzende Feedback-Kultur bei der persönlichen Weiterentwicklung ganz oben. Das ist gut für das Unternehmen, aber auch für das Klima und damit das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Azubi-Start 2013: 273 neue Auszubildende besuchen die Zentrale in Hamburg.

Work-Life-Balance

Im Laufe der Zeit erlebt jeder Mensch innerhalb wie außerhalb der Arbeit kleine und große Krisen, die bewältigt werden wollen und die Einfluss auf den Alltag im Büro haben: Ein naher Anverwandter ist plötzlich schwerstpflegebedürftig oder liegt im Sterben, Kollegen oder Freunde werden Opfer einer Flutkatastrophe oder die Tagesmutter ist plötzlich krank und man weiß nicht, wohin mit dem Nachwuchs.

Auch hier übernimmt die TK Verantwortung – bietet unbürokratische Arbeitsmodelle, gibt der Hilfe von Mensch zu Mensch eine Plattform (wie die TK-Cent-Spende) und hält Lösungen wie ein Eltern-Kind-Zimmer vor, damit die private Situation nicht zusätzlich durch den Arbeitsalltag erschwert wird. Eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben, die vor Überlastung schützen soll und für einen unbeschwerten Kundenservice sorgt. Und nicht nur in Kundenumfragen und unabhängigen Tests schneidet die TK nicht zuletzt deshalb sehr gut ab. Regelmäßig belohnt das Votum ihrer Mitarbeiter die TK mit einer Auszeichnung beim Wettbewerb„Great Place to Work – Deutschlands beste Arbeitgeber“.

Ehrenamtliche und Mitarbeiter
31.12.2012 31.12.2013
Ehrenamtliche Beraterinnen/Berater 10.817 10.692
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter 12.269 12.846
davon:
In den Kundenberatungen, den Service- und Abrechnungszentren und im Vertrieb 10.188 10.687
In der Hauptverwaltung 1.844 1.920
In den Landesvertretungen 237 239