TK-Wirtschaftsinformatiker haucht Robotern Leben ein

Normalerweise entwickelt der Wirtschaftsinformatiker Kai Hufenbach bei der TK IT-Programme, zum Beispiel um die digitalisierte Post aus den beiden TK-Scanzentren in die Hamburger Hauptverwaltung zu „beamen“. An der Nordakademie in Hamburg aber, wo Hufenbach parallel zum Job studiert, gehört seine Leidenschaft Industrierobotern: „Bisher musste man diese Maschinen für die einzelnen Arbeitsschritte sehr aufwendig programmieren, da man sie durch einen separaten Computer nicht steuern kann“, erklärt der Master-Student. Also schrieb der zweimalige Landessieger bei „Jugend forscht“ prompt eine Software, mit der sich solche Roboter einfacher und schneller bewegen lassen.

Sein Programmcode: Ein Gewinn für die Automobilindustrie

Das Tolle daran: Mit seinem Programmcode bringt der 23-Jährige die Robotertechnologie, die etwa in der Automobilproduktion zum Einsatz kommt, einen echten Schritt weiter. Denn nach einer solchen Formel suchen Software-Unternehmen schon lange. Kein Wunder also, dass der TKler seitdem ein gefragter Referent auf Fachkongressen ist und inzwischen an seiner Uni sogar schon als Dozent die jüngeren Semester die Grundlagen der Programmierung lehrt.

Sich deshalb ganz der Forschung zu widmen, kommt für den Schleswig-Holsteiner dennoch nicht infrage: „Mir gefällt’s bei der TK. Zum einen hätte ich ohne das Handwerkszeug, das ich hier gelernt habe, die Software niemals schreiben können. Zum anderen bin ich hier Teil einer sehr breit aufgestellten IT-Mannschaft, bei der Wissen über den Tellerrand hinaus sicher nicht schadet.“

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