„Sein Ziel: Weltmeister!“

Rollstuhl-Basketball-Weltmeister Dominik Zielke – einer von 658 Azubis der TK.

658 Auszubildende hatte die TK 2013 an Bord – unter ihnen auch Dominik Zielke aus dem Städtchen Tönisvorst in Nordrhein-Westfalen. Der angehende Kaufmann im Gesundheitswesen macht aktuell seine Ausbildung im Krankenhauszentrum in Mönchengladbach – und trägt seit 2013 den Weltmeister-Titel im Rollstuhl-Basketball.

„Wenn ich groß bin, möchte ich Weltmeister werden.“ Ein typischer Satz aus Kindertagen, der für die meisten Menschen ein Kindheitstraum bleibt. Nicht so für Dominik Zielke. Sein größter Traum ist im September 2013 im türkischen Adana wahr geworden, denn der TK-Azubi hat mit dem Junioren-Nationalteam im Rollstuhl-Basketball den Weltmeister-Titel erkämpft. „Ich bin wahnsinnig glücklich und hatte damit nicht gerechnet, denn der Sieg gegen die Schweden war unheimlich knapp. Erst in den letzten fünf Minuten konnten wir das Spiel für uns entscheiden“, berichtet der 21-Jährige stolz.

Basketballverrückt – trotz Rollstuhl

Seit seinem achten Lebensjahr ist Dominik Zielke „basketballverrückt“, wie er selbst sagt. Sein Rollstuhl, in dem er wegen einer angeborenen Querschnittslähmung sitzt, stand ihm dabei nie im Wege. „Warum sollte ich auf Basketball verzichten, nur weil ich nicht laufen kann? Wie bei jedem Ballsport kommt es auf Ballgefühl an und in meinem Fall eben zusätzlich auf einen vernünftigen Sportrolli“, sagt der Azubi im zweiten Lehrjahr. Doch ohne Fleiß und Disziplin geht es natürlich nicht: Viermal die Woche trainiert er mit seinen beiden Teams, den „Basket bears“ und dem „RBC Köln 99er“. Zusätzlich steht im Fitnessstudio Kraftsport auf dem Programm. Besonders im Vorfeld der Weltmeisterschaft eine sehr zeitaufwendige Sache, denn Zielke musste noch härter als sonst trainieren und sich in sogenannten Leistungslehrgängen für die Nationalmannschaft qualifizieren. „Zum Glück unterstützt mich die TK und vor allem mein Chef darin, dass ich Job und Sport unter einen Hut bringen kann“, freut sich der TKler.

Goldmedaille geschafft, nächstes Ziel: Abschlusszeugnis

Bei der Arbeit sind alle sehr stolz auf ihren Weltmeister. „Wir haben uns riesig über seine SMS aus der Türkei gefreut und die Fotos von der Medaille haben bei uns schnell die Runde gemacht“, verrät der Zentrumsleiter Dieter Klein. Doch trotz des lang ersehnten WM-Titels ist der Azubi nicht zu stoppen. Schon träumt er von den nächsten großen Zielen: der Europameisterschaft im September 2014, den Paralympics 2016 in Rio und nicht zu vergessen natürlich von einem guten Ausbildungszeugnis bei der TK.

Dominik Zielkes Weg zum Rollstuhl-Basketball-Weltmeister.

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