„Juhuu – neue Fußballschuhe!“

Wie die TK-Selbstverwaltung Familie Clasen glücklich macht.

Gleich zwei Schecks über jeweils 160 Euro flatterten bei Familie Clasen im Februar 2014 ins Haus: Denn Julius’ Eltern sind beide TK-Mitglieder. Gefreut hat das nicht nur die Erwachsenen. Julius durfte sich gleich mal neue Fußballschuhe aussuchen, Schwester Emilia ist leidenschaftliche Schwimmerin; für sie gab es einen neuen Badeanzug für den nächsten Schwimm-Wettkampf.

Von alternativen Arzneimitteln und Osteopathie über sportmedizinische Untersuchungen bis zu einem Zuschuss zu künstlichen Befruchtungen und der Hebammenrufbereitschaft: In der ersten Hälfte ihrer aktuellen Legislaturperiode haben die Selbstverwalter der Techniker Krankenkasse einen ganzen Strauß an neuen Leistungen für die TK-Kunden beschlossen. Dabei immer im Blick: das Wohl und die Wünsche der Versicherten, die sie 2011 bei der letzten Sozialwahl als ihre Interessenvertreter gewählt haben. „Wir legen großen Wert darauf, jeden gesetzlich möglichen Gestaltungsspielraum für unsere Kunden – Versicherte wie Arbeitgeber – auszuschöpfen, um ihnen die zusätzlichen Leistungen anzubieten, die ihnen am Herzen liegen“, sagt der alternierende Vorsitzende des TK-Verwaltungsrats Dominik Kruchen.

Über eine Milliarde Euro Dividende für 2013 und 2014

Besonders geprägt hat die erste Halbzeit ihrer Amtsperiode auch ein weiterer Beschluss der ehrenamtlichen Selbstverwalter: die Entscheidung für den größten Scheckversand in der Geschichte der TK. Eine Dividende in Höhe von insgesamt über einer Milliarde Euro haben die TK-Mitglieder Anfang 2014 von ihrer Krankenkasse erhalten.

Weshalb die TK auch 2014 wieder eine Dividende an ihre Mitglieder ausschütten kann.

Möglich war dies, da die TK ihre Organisationsstrukturen und Geschäftsprozesse frühzeitig auf den Prüfstand gestellt und an den Maßstäben eines modernen Wirtschaftsunternehmens ausgerichtet hat. Märtens: „Dadurch arbeitet die TK seit vielen Jahren höchst effizient und mit vergleichsweise niedrigen Verwaltungskosten.“

Die starke Stimme der TK-Versicherten

Immer wieder hat der Staat in den letzten Jahren jedoch in die Gestaltungsspielräume der Selbstverwaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung eingegriffen. Ein Beispiel: der einheitliche Beitragssatz für alle Krankenkassen, den der Gesetzgeber seit 2009 festgelegt hat. „Solche Tendenzen können und dürfen wir nicht hinnehmen“, sagt Dominik Kruchen. Lautstark schalten seine Verwaltungsratskollegen und er sich deshalb in politische Diskussionen ein, wenn sie den Interessen der TK und ihrer Kunden zuwiderlaufen.

So begrüßt Kruchen sehr, dass die Politik dieses Rad inzwischen bereits wieder ein Stück weit zurückgedreht hat: 2015 dürfen die Krankenkassen – und damit schlussendlich die Interessenvertreter der Versicherten und Arbeitgeber in den Verwaltungsräten – zumindest wieder die Höhe des prozentualen zusätzlichen Beitragssatzes festlegen, der über den gesetzlich festgelegten Grundbeitrag hinausgeht.

In Fragen wie diesen zeigen die Selbstverwalter der TK klare Kante – auch gegenüber der Politik. Zum Beispiel mit einem Zehn-Punkte-Papier zum Schutz der Patientenrechte und insbesondere mit ihrem Positionspapier „Die Zukunft gestalten – ein Plädoyer für ein zukunftsgerichtetes und wettbewerbliches Gesundheitssystem“.

Wettbewerb und Solidarität

„Unser Ziel ist ein wettbewerbliches Gesundheitssystem, das im Einklang mit dem Solidargedanken steht“, so Dieter F. Märtens. Der Schiffbauingenieur macht sich bereits seit vielen Jahren für die Interessen der TK-Versicherten stark und erhielt 2013 für sein ehrenamtliches Engagement das Bundesverdienstkreuz.

So funktioniert die Selbstverwaltung der Sozialversicherungen.